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Garten Élin

Genre: Fantasy
Umfang: ca. 1000 Normseiten, 1–2 Folgebände möglich

Mit diesem Wälzer habe ich das Buch geschrieben, das ich schreiben musste. Geschichten, in die ich hineingewachsen bin, und aus denen ich mich nur befreien konnte, indem ich mich herausschrieb. Klingt pathetisch? Ist es auch! Der Stoff, die Figuren, die Phantasiewelt stammen noch aus meiner Schulzeit. Lektüre, die mich in dieser Zeit begeistert hat – Tolkien, Michael Ende, Jane Smiley’s „Greenlanders“, aber auch E.T.A. Hoffmann und seine Romantikerkolleg*innen – hat ebenso ihren Einfluss darauf gehabt wie zwei Aufenthalte in einer „Summerschool for Irish Language and Culture“ zum Kennenlernen der gälischen Sprache und des traditionellen Seán-nós-Gesangs. Nicht zu vergessen die Schauspielerei, hatte ich doch das große Vergnügen, in einem Laienschauspielverein unter anderem als Schiller‘sche Turandot, Shakespeare‘sche Hero und Pascuala in Lope de Vegas Fuente Ovejuna auf der Bühne zu stehen!

 

Als Jahre später ein Romanprojekt aus all dem wurde, war die Herausforderung, einen Wildwuchs an Naturbeschreibungen, dramatischen Auftritten von Personen mit komplizierten Namen sowie verschachtelten Geschichten aus verschiedenen Zeiten und Teilen einer um mehrere Zentren entstandenen Welt in ein schlüssiges Konzept zu integrieren. Ich finde, es ist mir gelungen. Herausgekommen ist allerdings keine lupenreine Genreliteratur, sondern eher, hmm ... Wie soll man sagen? Ein Stück romantischer Landschaftsarchitektur. Ein endloser Zaubergarten, in dem man sich von Stimmung zu Stimmung, Abschweifung zu Abschweifung und Eskapade zu Eskapade treiben lassen kann, der einem aber leider auch die Erfahrung nicht erspart, dass jede Flucht vor der Realität einen irgendwann umso härter in diese zurückkatapultiert.

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