Ein Sportroman?

Eines meiner wichtigsten Hobbies ist der Sport. Ballett, Tae Kwon Do, Klettern, Skifahren (Alpin, Telemark, Langlauf), Turnen, Slackline, SchwimmenRadelnLaufen… Die Liste der Sportarten, die ich in meinem Leben schon ausprobiert habe, ist lang. Was mich daran reizte, war stets das Gefühl von Bewegung, von Flow, verbunden – jedenfalls was die Outdoor-Sportarten anbelangt – mit starken Eindrücken von Wetter, Landschaft, Natur. Ein zutiefst sinnlicher Zustand, der für mich auch ein Ideal der ästhetischen Wahrnehmung ist. Deshalb flossen bereits in meinen Fantasy-Roman ganz selbstverständlich Stellen ein, an denen diesem Gefühl nachgegangen wird. 


In meinem neuen Romanprojekt möchte ich dies ausbauen. Die Idee dazu kam diesen Sommer, als ich ein paar Tage bei meinen Eltern verbrachte und Kisten mit altem Schreibkram stöberte, die ich dort noch stehen habe. Mir fiel eine Erzählung in die Hand, in der eine Figur vor einem Abendhimmel wie vor einer Welle davonläuft. Dieses dynamische Bild für Angst und Flucht vor der Wucht des eigenen Empfindens berührte mich sehr. Nicht lange, und es hatte sich eine Romanhandlung drum herum gesponnen, in deren Zentrum drei junge Frauen stehen. Sie verbindet ein gemeinsames Geheimnis – und eine gemeinsame sportliche Liebe. So geht es neben einer persönlichen Geschichte um Schuld und Verdrängung auch immer wieder um die Rolle des Sports in der Gesellschaft. 

Mehr wird aber erstmal noch nicht verraten …